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 Betreff des Beitrags: Hexenjagd
BeitragVerfasst: 14. Aug 2010, 05:09 
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Geschlecht: männlich
Unsere Geschichte beginnt, lange bevor das Dunkle Portal zum ersten Mal geöffnet wurde.
Wir zählen das siebte Jahr der Herrschaft von König Landen Wrynn über die Nation Azeroth und befinden uns in einem verschlafenen kleinen Dorf irgendwo in den Weiten des Landes. Doch an diesem Tag ist das idyllische Dörflein alles andere als verschlafen. Es herrscht reges Treiben, Bauern und Händler eilen umher und rufen durcheinander, eine Menschentraube sammelt sich auf dem Dorfplatz vor der Kapelle. Hier wurde aus Brettern und Fässern ein Podest errichtet, auf dem ein Priester steht und in Extase auf die Menge einschreit. Daneben sind zwei Mönche damit beschäftigt, einen Kreis aus Flusskieseln um einen zweiten Podest zu legen, wobei sie unverständliche Gebete murmeln. Auf dem Podest, im Inneren des Kreises, wurden Holzscheite und Balken zu einem ansehnlichen Haufen aufgeschichtet. Einem Scheiterhaufen.
Zwischen den Geistlichen und dem gewöhnlichen Volk steht eine Schar bewaffneter Soldaten mit Breitschwertern und Lanzen.

Inquisitor Aran: ... und sie haben Macht über das Wetter. Es ist bekannt, dass sie mit Dämonen im Bunde sind und durch die Luft fliegen. Mit Leichtigkeit lassen sie die Ernten ganzer Landstriche verkümmern. Zuchttiere werden krank von ihrer Nähe! Und die Brunnen trocknen aus, wenn sie es wollen!
Ein listiges Grinsen legt sich auf die Züge des Priesters.
Sie sind Meisterinnen der schwarzen Magie und haben sich mit Haut und Haaren Sargeras, diesem Teufel, verschrieben.
Angsterfüllte und zornige Rufe aus dem Volk werden laut.
Und nun frage ich euch, im Namen des Königs und beim heiligen Licht, sind welche unter euch, die selbst schon einmal Zeuge eines solchen Hexenzaubers wurden?
Mit weit aufgerissenen Augen und ausgestreckten Armen schritt er auf dem Podest hin und her.

Bauer Jones: Meine Ernte im letzten Jahr war sehr schlecht, ungewöhnlich schlecht! Es hat viel zu oft geregnet!
Maria Herbstlaub: Und ich hatte ein preisgekröntes Schwein. Vor ein paar Wochen ist es einfach ohne Grund krank geworden und gestorben. Wie durch Hexerei!
Müller Agamand: Und ich...

Inquisitor Aran: Sehr richtig, gute Frau. Hexerei ist genau das richtige Wort, um diese mysteriösen Geschehnisse zu beschreiben!
Was in dieser Region geschieht während der letzten Zeit geht nicht mit rechten Dingen zu. UND WIR ALLE WISSEN, WER DARAN SCHULD IST!
Er spuckt die Worte förmlich aus; speit sie in die Menge.
Diese schrie wie aus einem Munde zurück: HEXENZAUBER! VERBRENNT DIE HEXE!
Inquisitor Aran: Genau! Bringt mir nun das Hexenweib, auf dass ich ihre Schuld nachweise!
Aus dem offenen Tor der Kapelle wird eine junge Frau geführt. Gepanzerte Soldaten mit Speeren flankieren sie.
Ihr langes schwarzes Haar ist offen und weht zerzaust in einer leichten Brise. Sie trägt keine Schuhe und ist auch sonst nackt, bis auf ein weites weißes Leinenkleid.
Das Volk beschimpft und bespuckt sie; wirft Steine und Obst nach ihr. Die Soldaten treiben die Meute zurück.
Der Gang des Mädchens ist trotz allem selbstsicher, ihr Haupt aufrecht und ihre Schultern gestrafft, sodass sie wider der Umstände eine seltsame Anmut ausstrahlt.
Auf den Podest mit ihr, na los!
Einer der Soldaten will die Frau auf den Scheiterhaufen ziehen, doch als sie ihm den Kopf zuwendet und ihm in die Augen sieht, hält er Inne.
Das Mädchen steigt selbst auf den Podest und stellt sich - immernoch von den Soldaten flankiert - vor den Scheiterhaufen.
Festbinden...
Die Mönche eilen mit Stricken herbei, übergießen diese mit Weihwasser und fesseln dann die junge Frau damit an Händen und Füßen an den Scheiterhaufen. Die Menge grölt und tobt.
Ruhe, ihr guten Menschen. RUHE! ... Und nun zu dir, mein Kind.
Die Frau reckt das Kinn vor und sieht den Mann auf dem Podest ihr gegenüber geradewegs an. Der wendet den Blick ab.
Du wurdest also von Sargeras hierher befohlen.
Nagsaria Voidmaker: Das ist eine Behauptung, Herr.
Inquisitor Aran: Weshalb verneinst du es?
Nagsaria Voidmaker: Weil es falsch ist, Herr.
Inquisitor Aran: Du nennst mich einen Lügner, den obersten Diener des Heiligen Lichts? Das beweist, wie sehr du das Licht verachtest, mein Kind.
Wie lange ist es denn her, dass du diese unheiligen Künste der Hexerei erlerntest?
Nagsaria Voidmaker: Ich habe keinerlei Künste erlernt, Herr.
Inquisitor Aran: So so, dann hat er dich also damit ausgestattet... Kannst du schreiben oder lesen?
Nagsaria Voidmaker: Ich kann lesen und auch schreiben, ja Herr.
Inquisitor Aran: Dann hast du dich Sargeras, dem Teufel, verschrieben. Was haben dir die Dämonen sonst noch beigebracht?
Nagsaria Voidmaker: Ich habe keinen Kontakt zu Dämonen, Herr.
Der Priester wirft den Mönchen einen unruhigen Blick zu. Er wird zornig.
Inquisitor Aran: Dass du es leugnest, beweist nur einmal mehr, wie schuldig du bist, Hexe!
Von wo aus hast du deine Zaubertränke gebraut? Wo hast du deine Hexensprüche gesprochen, die uns das schlechte Wetter gebracht haben? Wer hat dir geholfen, Hexe? Sprich!
Nagsaria Voidmaker: Herr, mir scheint, ich kann hier sagen, was ich will. Am Ende wird es doch darauf hinauslaufen, dass Ihr mich schuldig sprecht und verbrennt. Es sei denn Ihr...
Inquisitor Aran: Da habt ihrs, Leute! Sie kann in die Zukunft blicken! Selbst hier, in meiner Gegenwart, versucht sie noch, ihren schwarzen Zauber anzuwenden!
Nagsaria Voidmaker: So hört mir doch zu, Herr. Ich kann Euch erklären...
Inquisitor Aran: SCHWEIG DU HEXE! Du blendest mich nicht mit deinem Zauber! Es ist Zeit, dich schuldig zu bekennen.
Nagsaria Voidmaker: Ich bin keine Hexe...
Inquisitor Aran: GESTEHE! Sag mir die Wahrheit!
Die junge Frau gerät in Panik. Ihre Augen weiten sich.
Nagsaria Voidmaker: Das IST die Wahrheit!
Inquisitor Aran: Du wirst brennen, Hexenweib! Brennen, noch bevor die Sonne im Zenit steht!
Nagsaria Voidmaker: Nein!
Inquisitor Aran: Fahr zur Hölle! Dann kannst du Sargeras dem Verdammten, bis in alle Ewigkeit Gesellschaft leisten, Teufelsweib!
Nagsaria Voidmaker: Bitte! So hört mich doch wenigstens an. Glaubt mir doch bitte!
Inquisitor Aran: Betteln und jammern helfen dir nicht mehr! Du wirst brennen! ZÜNDET ES AN!
Die Mönche entzünden feierlich eine große Fackel und werfen sie unter Beifall auf den Scheiterhaufen, der langsam Feuer fängt. Zunächst brennen nur wenige Scheite, doch der Rauch weht über den ganzen Platz. Die Menge jubelt.
Tanz, du Hexe. Tanz mir deinen Hexentanz! Und fahr zur Hölle.
In dem Moment, in dem der Scheiterhaufen in Flammen aufging, hatte die Frau ihr Spiel aufgegeben. Sie war in sich zusammengesackt und ihr Kinn fiel auf die Brust, sodass die wehenden Haare ihr Gesicht verdeckten.
Nun hebt sie den Kopf wieder und jegliche Furcht ist aus ihren Augen verschwunden. Der Mund ist zu einem bösartigen Lachen verzogen, das Gesicht gleicht einer Fratze.
Nagsaria Voidmaker: Das könnte dir so passen, du Sohn einer verlausten Hündin! Höre meine Worte!
Mit einem Knistern fängt ihr Kleid Feuer und geht in Flammen auf.
Ich verfluche Dich, ich verfluche euch alle! Dies ist mein letzter Fluch! AAAAH!
Ihr langes Haar verbrennt und setzt ihre Haut in Flammen.
Ich verfluche hiermit meine eigene Seele! Möge sie nicht zur Hölle fahren, sondern sich in der Leere festsetzen und sie in sich aufsaugen!
Über Jahre und Jahrhunderte hinweg wird sie ihre Kraft absorbieren!
Um sie herum brennt nun alles.
Und wenn der Schattenlose in der schwarzen Festung aus dem Buch der Nathrezim liest...
Sie brennt lichterloh.
...kehre ich zurück in diese Welt! DER TOD... IST ERST... DER ANFANG! WAAAAAH!!!
Damit stirbt und verbrennt die hübsche Frau. Auf dem Platz herrscht Schweigen. Die Meute starrt wie gebannt auf den Scheiterhaufen. Der Priester und die Mönche stehen erstarrt auf den Podesten und die Soldaten sehen sich ratlos an.


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