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 Betreff des Beitrags: Die Chroniken der Kreuzzüge II-Die Belagerung von Stratholme
BeitragVerfasst: 25. Aug 2010, 05:35 
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Die Kreuzfahrer erreichten den Wald außerhalb Stratholmes am 20. Oktober des ersten Jahres nach dem Einfall der Geißel in Lordaeron. Die vier Anführer des Kreuzzugs zu diesem Zeitpunkt, Eligor Morgenbringer, Alsender von Wintermaul, Darion Mograine und Bolvar Fordragon waren anfangs über ihr weiteres Vorgehen uneins. Alsender wollte einen direkten Angriff; Bolvar hingegen konnte Eligor und Darion von einer Belagerung überzeugen. Wintermaul akzeptierte unwillig und die Kreuzfahrer kreisten die Stadt am 21. Oktober teilweise ein. Obwohl die alten Mauern einem direkten Angriff standgehalten hätten war Balnazzar erleichtert und zuversichtlich zugleich, denn er hatte wohl nicht genügend Männer um erstere adäquat zu verteidigen. Fordragon lagerte an der Nordostecke der Stadt, vor der Feststraße, Mograine weiter im Westen, am Haupttor und Wintermaul noch weiter im Westen am Kreuzzüglerplatz, wo es ein zweites gesichertes Tor gab. Im Nordwesten lag das Tor zur Marktgasse, das von den Kreuzfahrern nicht blockiert wurde und während der Belagerung benutzt wurde, um Balnazzar mit Nachschub zu versorgen.

Mitte November kam Alsenders Neffe Rurikon mit weiteren Truppen an, eine Flotte aus Süderstade war mit Nachschub den Thondroril hinaufgesegelt. Die Belagerung zog sich, im Dezember wurde Bolvar krank, die Nahrungsmittel gingen mit dem anrückenden Winter dem Ende entgegen. Am Monatsende zogen Darion Mograine und Lestad Nordnebel mit 2000 Männern nach Süden, um Nahrung zu beschaffen, was Balnazzar am 29. Dezember zu einem Ausfall am Kreuzzüglerplatz und einem Angriff auf das Lager von Alsender von Wintermaul nutzte. Alsender gelang es, ihn zurückzudrängen, schaffte es aber nicht, in die Stadt einzudringen.
Darion und Lestad wurden in der Zeit von einer Armee unter Baron Totenschwur von Darroheim angegriffen, die nach Norden marschiert war, um Stratholme zu Hilfe zu kommen. Obwohl die Kreuzfahrer hier siegreich waren, mussten sie sich mit den wenigen an Lebensmitteln die sie eingesammelt hatten, nach Stratholme zurückziehen. Der Monat endete ungünstig für beide Seiten: ein Erdbeben am 30. Dezember und ungewöhnlich kaltes und regnerisches Wetter in den folgenden Wochen machten den Kreuzfahrern zu schaffen, brachten aber auch Totenschwur dazu, sich zurückzuziehen und keinen weiteren Entsatzversuch zu unternehmen.

Mangels Nahrung breitete sich im Lager der Lebenden Hunger aus, Menschen und Pferde starben. Jeder siebte Mann kam um und nur 700 Pferde überlebten. Andere aßen die Pferde, auch wenn einige Ritter lieber Hunger litten. Wintermaul verbrachte jeden Tag mehrere Stunden mit inbrünstigen Gebeten.
Einige Ritter und Soldaten desertierten im Januar, darunter auch Stefan Vadu, der aber bald aufgegriffen und mit angeschlagenem Prestige ins Lager von Darion zurückgebracht wurde.
Mehrere zeitgenössische elfische Chronisten berichten über Fälle von Kannibalismus unter den verzweifelten Kreuzfahrern.

Am 4. März kam eine Flotte unter Nicholas Zverenhoff aus Sturmwind den Thondroril hinaufgesegelt. Sie brachte Baumaterial für Belagerungsmaschinen, das am 6. März fast wieder verloren ging, als Bolvar und Darion (keiner traute dem anderen genug, um ihm das Material zu überlassen) auf der Straße nach Stratholme von einer Abteilung von Balnazzars Garnison angegriffen wurden. Mit Alsenders Hilfe wurde der Gegner geschlagen und das Material gerettet.
Die Kreuzfahrer begannen mit dem Bau der Belagerungsmaschinen und einer Anlage, die von Veras besetzt wurde, um das Tor zur Marktgasse jetzt auch zu blockieren, durch das immernoch Rohstoffe in die Stadt kamen. Jetzt zeigten sich Auswirkungen in der gut verteidigten Stadt. Stratholme war abgeriegelt und mit dem Beginn des Frühlings verbesserte sich die Ernährungssituation der Kreuzfahrer.

Im April erreichte eine hochelfische Delegation aus Quel'Thalas das Lager der Kreuzfahrer, in der Hoffnung, ein erneutes Bündnis mit den Menschen schließen zu können, die am Ende doch immernoch die Feinde ihrer eigenen Feinde, der Untoten waren. Veras, der fließend Thalassisch sprach, wurde zu den Verhandlungen geschickt, die aber zu keinem Ergebnis führten, da sich die Kreuzfahrer weigerten, nach Eroberung Stratholmes dem im Untergang begriffenen Quel'Thalas zu Hilfe zu kommen, da dies ein Verzicht auf Lordaeron bedeutet hätte. Die Hochgeborenen wurden gastfreundlich behandelt und mit Geschenken überhäuft, die den Untoten abgenommen worden waren, die man im März geschlagen hatte. Eine Vereinbarung wurde nicht erzielt.

Die Belagerung ging weiter. Ende Mai näherte sich erneut eine Armee der Geißel unter dem Kommando von Orbaz Blutbann Stratholme. Diese Armee war wesentlich größer als die bei den beiden vorangegangenen Versuchen, die Belagerung der Stadt aufzuheben. Orbaz Blutbann hatte sich mit Hauptmann Falric und Baron Totenschwur verbündet, Truppen aus Tirisfal waren ebenso dabei, wie von den besiegten Waldläufern aus dem Norden. Die Kreuzfahrer hatten Zeit, sich auf ihre Ankunft vorzubereiten, da Orbaz erst einen langen Umweg über Herdweiler machte, das er aber Alejandro Barov nicht abnehmen konnte, der vor kurzem Verstärkung durch Renault Mograine bekommen hatte.

Die Kreuzfahrer wussten, dass sie die Stadt vor Orbaz' Ankunft zu erobern hatten, wenn sie überleben wollten.
Wintermaul argumentierte für einen frontalen Angriff auf das Haupttor, um dann mit vereinten Kräften vorzudringen.
Eligor und Bolvar überzeugten aber die anderen Anführer, die Angriffe auch auf die Feststraße und den Kreuzzüglerplatz auszuweiten, da der Feind dann nicht genügend Männer für eine umfassende Verteidigung zur Verfügung hätte.
Dennoch verließen am 2. Juni Darion Mograine und Lestad Nordnebel mit ihren Rittern die Armee, um eine feindliche Truppe unter Thassarian abzufangen, die gegen Süderstade marschierte.
Später am gleichen Tag fingierten die Belagerer einen Abmarsch, so, als wollen sie Orbaz entgegen ziehen, um dann in der Nacht zurückzukehren und mit Leitern die Mauern zu ersteigen. Nach dem Erklimmen der Mauern wurde das nahe Seitentor geöffnet, wodurch die Kreuzfahrer in die Stadt strömen konnten.
Balnazzar gelang es, trotz unerbittlicher Anstrengung der Lebenden, mit seiner Garnison den Kreuzzüglerplatz zu halten und sich dort zu verschanzen. Die restliche Stadt wurde gesäubert.

Am Ende des 3. Juni kontrollierten die Kreuzfahrer den größten Teil der Stadt, mit Ausnahme des Kreuzzüglerplatzes, als der scharlachrote Champion Saidan Dathrohan mit seinen Rittern dort eintraf.
Doch in der Stadt waren kaum Lebensmittel zu finden und Orbaz' Armee rückte heran. Er erreichte Stratholme lediglich zwei Tage später, am 5. Juni, versuchte am 7. Juni vergeblich einen Sturmangriff und hatte am 9. Juni seinen eigenen Belagerungsring aufgebaut.

Zwischen der Eroberung der Stadt und Orbaz Blutbanns Ankunft waren weitere Kreuzfahrer desertiert, sie schlossen sich nun Lestad Nordnebel an, der sich in den Bergen von Alterac für den Kampf gegen Thassarian rüstete.

Am Montag, dem 28. Juni des zweiten Jahres nach dem Einfall der Geißel in Lordaeron, marschierten die Kreuzfahrer aus dem Stadttor, Saidan Dathrohan blieb mit seinen Männern zurück, um im Inneren der Stadt den Kreuzzüglerplatz zu stürmen (wo er Balnazzar unterliegen und seinen Körper an den Nathrezim verlieren sollte).
Orbaz zögerte, entgegen der Bitten seiner Generäle, in der Hoffnung, sie alle gleichzeitig statt einer Division nach der anderen angreifen zu können, unterschätzte dabei aber ihre Anzahl. Er gab vor, sich zurückzuziehen, um die Kreuzfahrer auf für ihn besseres Gelände zu locken, während seine Gargoyles sie ununterbrochen aus der Luft attackierten. Eine Abteilung wurde gegen den linken Flügel der Kreuzfahrer geschickt, der nicht durch den Wald gedeckt war, aber Alsender bildete schnell eine siebte Division und schlug sie zurück. Die Untoten fügten den Kreuzfahrern große Verluste zu, darunter Alsenders Bruder, Gardun von Wintermaul. Orbaz setzte das Gras zwischen den Linien in Brand, konnte den Gegner dadurch aber nicht aufhalten. Die Schlacht war kurz. Als die Kreuzfahrer Orbaz' Front erreichten, wandte sich Baron Totenschwur mit seinen Kriegern gegen Osten und floh durch das Haupttor in die verwüstete Stadt Stratholme. Bald war die ganze Armee der Geißel auf dem Rückzug.

Als Orbaz Blutbann floh, wollten sich die Kreuzfahrer gegen den Kreuzzüglerplatz und den eingekesselten Baron Totenschwur wenden, doch hatte Saidan alle Tore verriegeln lassen. Ein Bote überbrachte den Kreuzfahrern die Nachricht, dass er den Schreckenslord besiegt habe und der Todesritter nun, da in der Stadt gefangen, eine geringe Bedrohung darstellen würde, derer er sich unverzüglich annehmen werde.

Am nächsten Tag wurde der Marsch wieder aufgenommen und Saidan in Stratholme zurückgelassen, um für Ordnung zu sorgen. Bolvar Fordragon machte sich mit seinen Männern auf den Heimweg nach Sturmwind, Eligor Morgenbringer und Alsender von Wintermaul marschierten mit dem Kreuzfahrerheer weiter nach Westen, um die Ruinen der alten Hauptstadt Lordaerons in Tirisfal von der Geißel zurückzuerobern.
Am Ende des Sommers begann die Belagerung.


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