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 Betreff des Beitrags: Die Chroniken der Kreuzzüge IV-Die Belagerung von Lordaeron
BeitragVerfasst: 25. Aug 2010, 05:36 
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Lordaeron Stadt war während dem Einfall der Geißel ins Königreich Lordaeron den Lebenden entrissen worden und war nun die Hauptstadt des gefrorenen Königs Arthas Menethil. Bereits kurz vor dessen Aufbruch nach Nordosten hatten die Ritter der Silberhand, welche die erste Welle des Kreuzzugs einleiteten, die Gebiete rund um die Stadt geplündert, bevor sie von den Todesrittern vernichtend geschlagen wurden. Als Ergebnis dieses Sieges hatte Arthas zunächst den Eindruck, dass das nun nahende Heer des Ersten Kreuzzugs, ebenso wie das vorherige Kreuzfahrerheer, keine ernste Bedrohung darstelle. Er überließ die Verteidigung von Tirisfal dem Schreckenslord Varimathras und dem Todesritter Galadyr und begab sich mit seinem Hauptheer auf einen Krieg um die Kontrolle des Sonnenbrunnens gegen die Hochgeborenen.

Die Kreuzfahrer begannen Stratholme am 29. Juni des zweiten Jahres nach Einfall der Geißel in Lordaeron zu verlassen.
Das Heer umfasste zu diesem Zeitpunkt etwa 9300 Mann Infanterie, 2300 Reiter und zahlreiche Nichtkombattanten.
Gleichzeitig befand sich eine Armee weltlicher Soldaten aus Sturmwind auf dem Vormarsch durch die Hochebenen des Königreiches von Arathor, um die Lebenden im Kampf gegen die Geißel zu unterstützen.

Freitag der 13. Juli war ein Unglückstag für die Kreuzfahrer.
Ein untotes Heer vernichtete im Südosten des Sees Lordamere 200 Ordensritter der Argentumdämmerung, was etwa drei Fünfteln der damals verfügbaren Argentumritter im gesamten Umkreis um den See entsprach.
Am selben Tag ertrank der General einer Division Ritter der Silbernen Hand, Alejandro Barov, während seine Truppe den Tondroril in Richtung Caer Darrow durchquerte im Fluss, sodass sein unerfahrener jüngerer Bruder Alexei die Männer in der Schlacht um seine besetzte Heimatstadt anführte. Im Verlauf der Schlacht wurden die zahlnenmäßig überlegenen Kreuzfahrer von dem herausragenden untoten Strategen Ras Frostraunen in einen Hinterhalt gelockt und niedergemetzelt.
Ebenfalls in einen Hinterhalt geriet die Entsatztruppe aus Sturmwind. Der Orchäuptling Renaz Giftfaust hatte mit seinem Clan das Doppeltor des alten Thoradinswalls besetzt. Als die Menschen passieren wollten, ließ er die Fallgitter hinunter und griff die unvorbereiteten Soldaten von den Mauern aus mit Pfeilen und Speeren an. Bis auf die Anführer starben alle Menschen. Hauptmann Samse von Elwynn und seine Berater gerieten in Gefangenschaft der Orcs.
Am Ende des Tages hatten die Kreuzfahrer etwa die Hälfte ihrer militärischen Schlagkraft einbüßen müssen.



Darion Mograine war der erste der Tirisfal erreichte. Seine Truppe hatte sich auf dem Weg mit der von Kommandant Abbendis zusammengeschlossen. Anstatt direkt auf Lordaeron Stadt vorzurücken, marschierten die Paladine um die Hauptstadt herum, in den Norden von Tirisfal, wo sie ein befestigtes Anwesen zu einer Klosterfestung ausbauten.
Alsender von Wintermaul, dessen Neffe Rurikon, Veras Windläufer und Eligor Morgenbringer folgten ihm, dabei war auch Morgan Ladimore mit einigen Überlebenden der Silberhand, sowie thalassische Ingenieure unter Nehedal Share'Van Höllenregen, die Belagerungsmaschinen mitführten.
Sie kamen am 15. Juli in Tirisfal an. Sie hatten kaum noch Lebensmittelreserven, um deren Nachschub über Land und See sich dann aber Alsender kümmerte. Am 16. Juli schlossen sie einen Belagerungsring um die Hauptstadt, die mit ihren 42 Türmen verteidigungsbereit war.
Alsender lagerte im Norden, Eligor im Osten, Veras und Rurikon im Südwesten. Im Südosten grenzte die Stadt an den Lordameresee.
Während der Belagerung wurden die Mauern immer wieder angegriffen, jeder Angriff wurde zurückgeschlagen.



Am 26. Juli stürmten untote Verteidiger aus der Stadt, wurden aber in einerm Scharmützel mit dem Verlust von 150 Männern zurückgeschlagen. Die Geißel schickte Nachricht an Arthas Menethil, in der um seine Rückkehr gebeten wurde. Als ihm die Stärke der Kreuzfahrerarmee bewusst wurde, unterbrach er hastig seinen Vormarsch auf Silbermond und rückte in Eilmärschen mit einem etwa 12000 Mann starken Teilheer an, das vorwiegend aus Ghulen bestand. Am 30. Juli schlugen Eligor und Alsender ein Vorauskommando des Geißelchampions. Am 31. Juli griff das Heer Arthas Menethils die Kreuzfahrerarmee in offener Feldschlacht an. Die Schlacht tobte den ganzen Tag über. Die Kreuzfahrer erlitten hohe Verluste, darunter der Graf von Süderstade. Die Verluste der Geißel waren aber höher und es gelang ihnen nicht zur Stadt durchzubrechen. Durch das offene Gelände vor Lordaeron waren die ausgeruhten und schwerer gerüsteten Kreuzfahrer im Vorteil. Nach Einbruch der Dunkelheit zog sich der König von Lordaeron geschlagen zurück.
Im Verlauf des Monats kam auch der Rest der Kreuzfahrer bei der Stadt an, Nicholas Zverenhoff und Grayson Schattenbrecher selbst Anfang August.



Mittlerweile hatten Veras und Rurikon die Belagerungsmaschinen bauen lassen, die in der Nacht des 5. August zur großen Überraschung und Besorgnis der Garnison an die Mauern geschoben wurden. Der Ritter Thorval von Brill war der erste, der in die Stadt eindrang. Ihm folgten Rurikon und Veras.
Zur selben Zeit begann Arthas von Nordosten den Gegenangriff. Mit rund 3000 Rittern der lebenden Toten stieß er in einer langen Reihe auf die Flanke der sich auf dem Marsch befindenden Armee von Eligor vor. Eligor Morgenbringer war dabei, seine Truppen nach Südwesten abzuziehen, um den Einfall von Rurikon und Veras zu unterstützen.
Der Angriff der berittenen Geißelelite traf die Lebenden unvorbereitet und löste Panik aus.
Eligor formierte seine Fußsoldaten zum Gegenangriff und Alsender kam an der Spitze eines Teils seiner Reiter des silbernen Kreuzes dazu, um ihn zu unterstützen. Dennoch wurden den Kreuzfahrern im Kampf beim Aufeinandertreffen beider Reitereien so starke Verluste zugefügt, dass sie sich bald wieder zurückzogen, um sich mit ihren Truppen im Süden zu vereinigen. Damit sich die Fußsoldaten unter Eligor zurückziehen konnten, ritt Alsender erneut dem Geißelfürst in Unterzahl entgegen und verwickelte ihn in ein Gefecht, bei dem seine Ritter vernichtend geschlagen wurden. Er selbst zog sich leicht verwundet zurück zu seiner reiterlosen Hauptarmee.

Nachdem Thorval, Rurikon und Veras mit ihren Kriegern die Außenmauer Lordaerons überwunden haben, rückten sie durch die verlassenen Straßen auf die alte Königsburg vor, wo sie Galadyr und Varimathras vermuteten. Auch dort trafen sie zunächst auf keinerlei Gegenwehr. Ein Trick der Untoten. Sie verbargen sich in der Kanalisation der Hauptstadt und ließen die Kreuzfahrer so unbehelligt durch die Oberstadt in die Burg gelangen. Danach stürmten sie aus der Unterstadt hervor und fielen aus dem Hinterhalt über die Lebenden her.
Doch die gut gerüsteten Kreuzfahrer hielten stand. Nachdem Thorval von Galadyr im Zweikampf getötet wurde, gelang es Veras, den Todesritter zu enthaupten. Rurikon erkannte die missliche Lage, in der sie sich befanden und brachte Veras dazu, sich mit seinen Männern zu den Mauern zurückzuziehen, bis Alsender und Eligor zu ihnen stößen.



Vor der Stadt richtete die schwere Reiterei der Untoten großen Schaden unter den unberittenen Kreuzfahrern an.
Es gelang Arthas, die Reihen der Lebenden zu spalten. Jeder Mann, der in seiner Nähe getötet wurde, erstand Augenblicke später als Untoter wieder auf und kämpfte auf Seiten der Geißel weiter. So wuchs die Schlagkraft der Geißelarmee gleichzeitig mit dem Schwächerwerden des Kreuzfahrerheeres.
Als Veras und Rurikon bei den Mauern ankamen, bemerkten sie erst die Schlacht, die davor stattfand. Sie entschlossen sich, die Stadt zu verlassen, um einzugreifen und Arthas zu besiegen.
Daraufhin überwältigte Varimathras die auf den Mauern zurückgelassenen Wachen und postierte Bogenschützen auf den Türmen.
Unter dem Beschuss und dem schweren Einwirken des Geißelchampions mussten sich die Kreuzfahrer gegen Mittag unter hohen Verlusten von den Mauern Lordaerons zurückziehen. Der Fehlschlag der Belagerung und die unerwartete militärische Niederlage demoralisierte die Lebenden und viele desertierten. Alsender schickte einen Boten in den Norden Tirisfals zu Renault Mograine und bat ihn um Verstärkung, doch der scharlachrote Kommandant verweigerte die Unterstützung.

Um Arthas in Lordaeron zu verstärken war aus östlicher Richtung eine Armee unter Orbaz Blutbann auf dem Weg nach Tirisfal, um die angeschlagenen Kreuzfahrer endgültig zu vernichten. Diese wussten, dass sie gegen Arthas und Orbaz nichts würden ausrichten können und versuchten, den Kreuzzug auf die eine oder andere Weise zu beenden.



Am 7. August sammelten Alsender und Eligor ihr verbliebenes Gefolge zu einem letzten verzweifelten Sturmangriff auf die Hauptstadt. Arthas nahm mit seiner Reiterei vor dem Westtor Aufstellung. Auf den Mauern waren Totenbeschwörer und in den Lüften über der Stadt kreisten Gargoyles.
Die Kreuzfahrer nahmen auf einem Hügel Aufstellung. Alsender bildete mit seinen Fußsoldaten den linken Flügel, Eligors Bodentruppen waren im Zentrum und die Soldaten des Elfen Veras stellten den rechten Flügel. Rurikon führte die verbliebene Reiterei an und stützte damit den vorderen linken Flügel.
Sie stürmten geschlossen auf das Tor und die davor wartenden Todesritter zu. Arthas wartete, bis die Kreuzfahrer in Reichweite der Türme waren, dann griff er mit seinen Reitern den rechten Flügel der Lebenden an. Rurikon preschte mit der Kavallerie vor, um die Geißel abzufangen. Dies brachte den Ansturm der Lebenden ins Stocken und als die Totenbeschwörer auf den Mauern ihr Werk begannen, kam er ganz zum Erliegen.
Nach einem kurzen blutigen Gemetzel mussten sich die Kreuzfahrer endgültig geschlagen geben. Ihr Rückzug wurde durch die Angriffe der Gargoyles erschwert, die viele weitere Leben kosteten.

Nachdem das Hauptziel des Kreuzzuges nicht erreicht wurde, trennten sich die Heere von Alsender und Eligor.
Die größere Armee, bestehend aus Soldaten und Rittern der Argentumdämmerung, brachen mit Eligor Morgenbringer nach Osten auf. Sein Ziel war es, sich in Stratholme zu verschanzen und Kräfte zu sammeln, bis sein Heer einen erneuten Angriff auf Lordaeron Stadt wagen könnte. Alsender von Wintermaul zog mit den wenigen Rittern des silbernen Kreuzes die ihm noch folgten nach Süden ab. Im Silberwald und oberen Hügelland lieferte er sich vereinzelte Gefechte mit kleineren untoten Verbänden. Dabei befreite er auch Samse von Elwynn aus der Gefangenschaft der Orcs des Giftfaust Clans und begleitete den Soldaten später nach Sturmwind, von wo aus auch er Krieger für einen erneuten Kreuzzug um sich scharte.

Lordaeron selbst blieb vorerst in der Hand der Geißel. Varimathras wurde auf unbestimmte Zeit als Truchsess von Lordaeron Stadt bestimmt und schaffte sich in den Katakomben der alten Hauptstadt sein eigenes kleines Reich. Um dieses auch weiterhin regieren zu können, verriet er später Arthas und die Geißel und unterwarf sich der Banshee Sylvanas Windläufer, die im Gegenzug das Leben des Schreckenslords verschonte.
Für die Lebenden blieb die Stadt verloren.


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